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Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten
KDA-Studie weist auf erhebliche Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten hin
Köln (KDA) 29. September 2009 – Eine aktuelle repräsentative Befragung von tausend Seniorenhaushalten, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführt hat, hat ergeben, dass in knapp 23 Prozent dieser Haushalte Menschen mit Bewegungseinschränkungen leben. Hochgerechnet auf die insgesamt elf Millionen Seniorenhaushalte in Deutschland müssten somit rund zweieinhalb Millionen Wohneinheiten altersgerecht ausgestattet sein. Da aber nur etwa 175.000 dieser Haushalte in Wohnungen leben, die keine oder nur geringe Barrieren aufweisen, besteht aktuell eine erhebliche Versorgungslücke. „Rund 93 Prozent der alten Menschen mit und ohne Pflegebedarf leben zu Hause und wollen dort auch weitgehend selbstständig und selbstbestimmt wohnen bleiben. Daher begrüßen wir ausdrücklich Ansätze wie das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziert wird, und das zum Ziel hat, altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur voranzubringen“, so der KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.
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