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Fehler in der Pflege? Nicht mit uns!
Kategorie: Pressemitteilungen - am 13. Apr 2010
Kuratorium Deutsche Altershilfe und Wohnstift Betriebsgesellschaft starten bundesweites Pilotprojekt
Maxdorf/Köln 13. April: Überall wo Menschen zusammen arbeiten, sind Fehler nicht zu vermeiden. „Gerade sensiblen Branchen wie der Altenpflege muß allerdings daran gelegen sein, Fehler und Versäumnisse für die Weiterentwicklung der Servicequalität und Verbesserung der Bewohnerzufriedenheit zu nutzen“, erklärt Manfred Hoffmann von der Wohnstift-Betriebsgesellschaft (WBG) Maxdorf/Ludwigshafen. In Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) wurde heute in Maxdorf das bundesweit erste Pilotprojekt zur Vermeidung von Fehlern in der Altenhilfe gestartet.
Diskutieren und optimieren – mit und für die Kunden
„Wir müssen alles tun, Fehler gerade in kritischen und sensiblen Arbeitsbereichen auf das absolute Minimum zu reduzieren“, so die Qualitätsbeauftragte der WBG, Hannelore Glück. „Dazu gehört zwingend, dass wir von solchen Fehlern Kenntnis haben und durch geeignete Maßnahmen und Empfehlungen vorbeugen.“ Die WBG wird mit der Etablierung des KDA-Fehlervermeidungssystems ihren Angestellten die Möglichkeit geben, auf Fehler in den Arbeitsprozessen hinzuweisen. Ziel: Durch gute Lösungsansätze die Dienstleistungen weiter zu optimieren.
Fehler und Versäumnisse sind in der Pflege ein nicht selten heikles Thema, es gehört mitunter Mut dazu, diese anzusprechen. „Dabei ließen sie sich hervorragend einsetzen, um die Pflegequalität deutlich und nachhaltig zu verbessern“, weiß Heiko Fillibeck, Leiter des Fachbereichs Pflege im Kuratorium Deutsche Altershilfe. Basierend auf der breiten Erfahrung im Bereich der Altenhilfe, hat das KDA nun ein neues und einzigartiges Managementsystem entwickelt, das auf der Altenpflegemesse in Hannover kürzlich vorgestellt wurde und jetzt in die Praxisanwendung geht. „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenhilfe haben damit die Möglichkeit, ihre Ideen und Lösungen über eine Online-Plattform direkt in die Qualitätsentwicklung einfließen zu lassen. Auch Dienstleister wie Ärzte und Therapeuten, die mit der Einrichtung zusammenarbeiten und natürlich auch Heimbewohner und deren Angehörige selbst können -sofern autorisiert- Fehler berichten und Lösungen vorschlagen“, so Fillibeck.
Wettbewerbsvorteile am Markt durch offene Diskussion
Sowohl das KDA als auch die WBG rechnen nicht zuletzt vor dem Hintergrund der intensiven Qualitätsdiskussion in der Pflege damit, dass nur jene Unternehmen am Markt dauerhaft erfolgreich sein werden, die einen offenen Umgang mit Fehlern pflegen. Eines stellten Hannelore Glück und Manfred Hoffmann gleich klar: „Wir nutzen das KDA-Managementsystem nicht, weil so viele Fehler bei uns passieren, sondern weil wir die, die überhaupt passieren, für unsere Unternehmensentwicklung nutzen wollen“.
Das KDA erstellt seit fast fünfzig Jahren Studien, Expertisen und Arbeitshilfen, u.a. für Bundes- und Landesministerien, Kommunen, Sozialverbände, Heimträger und ambulante Pflegedienstleister – kurzum für alle, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern.
Die Wohnstift-Betriebsgesellschaft betreibt zwei Einrichtungen: Das Schiller-Wohnstift in Ludwigshafen-Oggersheim mit 96 Appartements und 36 Pflegebetten sowie das Maximilianstift in Maxdorf mit 36 Appartements, 93 Pflegebetten mit zwei Kurzzeitpflegeplätzen und einer Tagespflegeeinrichtung mit 15 Tagespflegeplätzen.
Weitere Informationen:
Pressestelle im Kuratorium Deutsche Altershilfe
Tel.: (0221) 931847-19
mobil: 0170 238 26 92
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Der Verein Konzept e.V. erhält in den nächsten zwei Jahren insgesamt etwa 22000 Euro. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte gestern Nachmittag Ralf Kling, Fachdienstleiter Pflege beim Märkischen Kreis, dem Vorsitzenden des Vereins Thomas Wette und Iris Lemke, die sich dort ebenfalls ehrenamtlich engagiert. Lemke war es, die die ursprüngliche Ideengeberin für das Projekt "Alt werden im Dorf" war. Mit einem umfangreichen Konzept bewarb sich der Neuenrader Verein dann beim Märkischen Kreis auf die Projektausschreibung "Älter werden im Märkischen Kreis". Hierbei sollten sich die eingereichten Vorschläge auf Demenzkranke, pflegende Angehörige und alleinlebende Senioren konzentrieren, was die Neuenrader mit ihrem Konzept voll erfüllten."Wir wollen ein Netzwerk schaffen, in dem kleine Alltagshilfen geboten werden, damit ältere Leute möglichst lange in ihrem Zuhause leben können und nicht ins Heim müssen", so Wette. Diese Problematik will der Verein vor allem auf den Dörfern angehen. In der ersten Phase soll dazu das Projekt von der Betreuerinn Anette Kühn bekannt gemacht werden: "Vor allem in Vereinen würden wir unsere Ideen gern vorstellen." Anschließend soll ermittelt werden, was es für Bedürfnisse gibt, dann sollen konkrete Hilfestellungen erarbeitet werden. Das Spektrum könne dabei von Fahrdiensten zum Einkaufsmarkt bis zum Vorlesen reichen. Viele Ideen seien hier denkbar. Die rund 22000 Euro vom Märkischen Kreis sind allerdings lediglich als Anschubfinanzierung gedacht. Nach zwei Jahren soll sich das Konzept selbst tragen und bei Erfolg in anderen Regionen des MK vorgestellt werden. Darum müssen auch die Senioren für die jeweiligen Leistungen einen Obulus entrichten. "Der soll aber viel geringer sein als bei normalen Dienstleistern, schließlich sind wir ein Verein", so Lemke. Oberstes Ziel ist bei diesem Projekt vor allem die Nachhaltigkeit.
Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten
KDA-Studie weist auf erhebliche Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten hin
Köln (KDA) 29. September 2009 – Eine aktuelle repräsentative Befragung von tausend Seniorenhaushalten, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführt hat, hat ergeben, dass in knapp 23 Prozent dieser Haushalte Menschen mit Bewegungseinschränkungen leben. Hochgerechnet auf die insgesamt elf Millionen Seniorenhaushalte in Deutschland müssten somit rund zweieinhalb Millionen Wohneinheiten altersgerecht ausgestattet sein. Da aber nur etwa 175.000 dieser Haushalte in Wohnungen leben, die keine oder nur geringe Barrieren aufweisen, besteht aktuell eine erhebliche Versorgungslücke. „Rund 93 Prozent der alten Menschen mit und ohne Pflegebedarf leben zu Hause und wollen dort auch weitgehend selbstständig und selbstbestimmt wohnen bleiben. Daher begrüßen wir ausdrücklich Ansätze wie das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziert wird, und das zum Ziel hat, altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur voranzubringen“, so der KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.
Herzlich Willkommen bei Konzept e.V Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt: „Wir werden immer älter“. Die Versorgung durch Familienangehörige kann oft durch zeitliche und finanzielle Defizite nicht geleistet werden. Im ländlichen Raum bedeutet dies Trennung von gewohnter Umgebung und vertrauten Menschen. Für die meisten Menschen ist ein selbstbestimmtes Leben zu Hause, in der eigenen Wohnung, bis ins hohe Alter sogar bis zum Tode, der wichtigste Wunsch. Nicht in allen Fällen ist dies möglich. Somit bleiben für Pflegebedürftige, wenn die eigene Häuslichkeit aufgegeben werden muss, meist nur zwei Möglichkeiten:
Wir wollen die dritte Möglichkeit schaffen . Hilfe, Pflege und Unterstützung in den eigenen 4 Wänden. Wir möchten ein Netzwerk Neuenrader Bürger initiieren . Wie soll es weitergehen mit den Eltern ?Gebührenfreies Pflegetelefon 0800/2204400 für Ratsuchende
Als Pflegebedürftiger oder Angehöriger hat man viele Fragen. Informationen gibt die Landesstelle Pflegende Angehörige unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-220 44 00 Montags bis Freitags von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Viele Fragen werden Ihnen dort bereits beantwortet. Ansprechpartnerin für pflegende AngehörigeSilke Niewohner ist als Leiterin der Landesstelle die Ansprechpartnerin für pflegende Angehörige in ganz NRW: Insbesondere, wenn die Pflege von Eltern zu organisieren ist, die weiter entfernt wohnen, wissen die Angehörigen oft nicht, wen sie am Wohnort der Mutter oder des Vaters fragen können. Hier vermittelt die Landesstelle an geeignete Ansprechpartner vor Ort weiter. " Was ist wenn...? 22 Fragen zum Thema Häusliche Pflege" - Broschüre aktualisiert! -Die Landesstelle Pflegende Angehörige hat ihre Broschüre zum Thema häusliche Pflege erweitert und den Änderungen des Pflegeweiterentwicklungs-Gesetzes angepasst.Diese kostenlose Broschüre richtet sich an alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Anhand von 22 Fragen werden grundlegende Informationen rund um die häusliche Pflege gut verständlich weitergegeben.
Bestellungen nehmen die gerne entgegen über die gebührenfreie
Service-Telefon: 0800 - 220 4400
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