Konzept-ev.org
Der Verein Konzept e.V. erhält in den nächsten zwei Jahren insgesamt etwa 22000 Euro. Diese erfreuliche Nachricht überbrachte gestern Nachmittag Ralf Kling, Fachdienstleiter Pflege beim Märkischen Kreis, dem Vorsitzenden des Vereins Thomas Wette und Iris Lemke, die sich dort ebenfalls ehrenamtlich engagiert. Lemke war es, die die ursprüngliche Ideengeberin für das Projekt "Alt werden im Dorf" war. Mit einem umfangreichen Konzept bewarb sich der Neuenrader Verein dann beim Märkischen Kreis auf die Projektausschreibung "Älter werden im Märkischen Kreis". Hierbei sollten sich die eingereichten Vorschläge auf Demenzkranke, pflegende Angehörige und alleinlebende Senioren konzentrieren, was die Neuenrader mit ihrem Konzept voll erfüllten.
"Wir wollen ein Netzwerk schaffen, in dem kleine Alltagshilfen geboten werden, damit ältere Leute möglichst lange in ihrem Zuhause leben können und nicht ins Heim müssen", so Wette. Diese Problematik will der Verein vor allem auf den Dörfern angehen. In der ersten Phase soll dazu das Projekt von der Betreuerinn Anette Kühn bekannt gemacht werden: "Vor allem in Vereinen würden wir unsere Ideen gern vorstellen." Anschließend soll ermittelt werden, was es für Bedürfnisse gibt, dann sollen konkrete Hilfestellungen erarbeitet werden. Das Spektrum könne dabei von Fahrdiensten zum Einkaufsmarkt bis zum Vorlesen reichen. Viele Ideen seien hier denkbar.
Die rund 22000 Euro vom Märkischen Kreis sind allerdings lediglich als Anschubfinanzierung gedacht. Nach zwei Jahren soll sich das Konzept selbst tragen und bei Erfolg in anderen Regionen des MK vorgestellt werden.
Darum müssen auch die Senioren für die jeweiligen Leistungen einen Obulus entrichten. "Der soll aber viel geringer sein als bei normalen Dienstleistern, schließlich sind wir ein Verein", so Lemke. Oberstes Ziel ist bei diesem Projekt vor allem die Nachhaltigkeit.
Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten
KDA-Studie weist auf erhebliche Versorgungslücken bei altersgerechten Wohnangeboten hin
Köln (KDA) 29. September 2009 – Eine aktuelle repräsentative Befragung von tausend Seniorenhaushalten, die das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) im Auftrag des Bundesbauministeriums durchgeführt hat, hat ergeben, dass in knapp 23 Prozent dieser Haushalte Menschen mit Bewegungseinschränkungen leben. Hochgerechnet auf die insgesamt elf Millionen Seniorenhaushalte in Deutschland müssten somit rund zweieinhalb Millionen Wohneinheiten altersgerecht ausgestattet sein. Da aber nur etwa 175.000 dieser Haushalte in Wohnungen leben, die keine oder nur geringe Barrieren aufweisen, besteht aktuell eine erhebliche Versorgungslücke. „Rund 93 Prozent der alten Menschen mit und ohne Pflegebedarf leben zu Hause und wollen dort auch weitgehend selbstständig und selbstbestimmt wohnen bleiben. Daher begrüßen wir ausdrücklich Ansätze wie das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“, das aus Haushaltsmitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung finanziert wird, und das zum Ziel hat, altersgerechten Umbau von Wohngebäuden, Wohnquartieren sowie der kommunalen und sozialen Infrastruktur voranzubringen“, so der KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli.
Herzlich Willkommen bei Konzept e.V Die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt: „Wir werden immer älter“. Die Versorgung durch Familienangehörige kann oft durch zeitliche und finanzielle Defizite nicht geleistet werden. Im ländlichen Raum bedeutet dies Trennung von gewohnter Umgebung und vertrauten Menschen. Für die meisten Menschen ist ein selbstbestimmtes Leben zu Hause, in der eigenen Wohnung, bis ins hohe Alter sogar bis zum Tode, der wichtigste Wunsch. Nicht in allen Fällen ist dies möglich. Somit bleiben für Pflegebedürftige, wenn die eigene Häuslichkeit aufgegeben werden muss, meist nur zwei Möglichkeiten:
Wir wollen die dritte Möglichkeit schaffen . Hilfe, Pflege und Unterstützung in den eigenen 4 Wänden. Wir möchten ein Netzwerk Neuenrader Bürger initiieren . Wie soll es weitergehen mit den Eltern ?Gebührenfreies Pflegetelefon 0800/2204400 für Ratsuchende
Als Pflegebedürftiger oder Angehöriger hat man viele Fragen. Informationen gibt die Landesstelle Pflegende Angehörige unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-220 44 00 Montags bis Freitags von 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr. Viele Fragen werden Ihnen dort bereits beantwortet. Ansprechpartnerin für pflegende AngehörigeSilke Niewohner ist als Leiterin der Landesstelle die Ansprechpartnerin für pflegende Angehörige in ganz NRW: Insbesondere, wenn die Pflege von Eltern zu organisieren ist, die weiter entfernt wohnen, wissen die Angehörigen oft nicht, wen sie am Wohnort der Mutter oder des Vaters fragen können. Hier vermittelt die Landesstelle an geeignete Ansprechpartner vor Ort weiter. " Was ist wenn...? 22 Fragen zum Thema Häusliche Pflege" - Broschüre aktualisiert! -Die Landesstelle Pflegende Angehörige hat ihre Broschüre zum Thema häusliche Pflege erweitert und den Änderungen des Pflegeweiterentwicklungs-Gesetzes angepasst.Diese kostenlose Broschüre richtet sich an alle Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen. Anhand von 22 Fragen werden grundlegende Informationen rund um die häusliche Pflege gut verständlich weitergegeben.
Bestellungen nehmen die gerne entgegen über die gebührenfreie
Service-Telefon: 0800 - 220 4400
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